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28. Februar 2012 2 28 /02 /Februar /2012 11:41

09-11-obere-barkengasseMein Stiefvater heiratet wieder in dieser Ehe wurde mein Stiefbruder geboren.  Mit 11 Jahren wurde ich von meinen Stiefvater Schwanger. Es war Dezember 1958 ich war wieder im Kinderheim Königsheide diesmal wegen Übelkeit auf der Krankenstation des Heimes ( ich war schwanger ) dort konnte oder wollte man  mir nicht helfen … Es war eine Schande  peinliche mit Blamage geprägte Angelegenheit, für das  KH Königsheide um mich los zu werden , schickte man mich in das Krankenhaus Nordmarktstr. Hinzufügen muss  ich noch . Das Jugendamt in Berlin was gleichzeitig mein gesetzlicher Vormund war.  bestand auf  Stillschweigen der Schwangerschaft und zwang mich zur Abtreibung. (Mein  Stiefvater wurde nie für diese Tat bestraft). Nach ein paar Tagen wurde ich aus den Krankenhaus entlassen. Mir lief das Blut noch die Beine herunter. Das war völlig egal Hauptsache war  es wurde kein Aufsehen gemacht. Ich kam in das Durchgangsheim Möllendorfstr. In Berlin. Drei Tage später wurde ich in ein Sonderhilfsschulheim nach Radebeul / Dresden abgeschoben. Obwohl ich da nie hin gehörte. Hauptsache ich war weit weg von Berlin.

In Radebeul angekommen so glaubte ich, und hatte das Glück ein halbes Jahr Kontaktsperre nach Berlin, ich war froh endlich zur Ruhe zu kommen.
Ich muss immer wieder darauf hinweisen das in diesen Heim nur Geistigbehinderte Kinder lebten … Auch hier lernte ich sehr schnell die Schikanen der Erzieher kennen,
Und den Umgang mit Geistigbehinderten Menschen. Mit 12 Jahren wurde mir klar wo ich hier  gelandet bin… Wie wilde zu bändige Tiere wurde wir behandelt und teilweise auch weggesperrt…. Zum Beispiel ein Erzieher Herr Seifert der permanent wenn wir im Speisesaal gesprochen hatten, flog uns ein Schlüsselbund am Kopf wobei es mit schlimmen Verletzungen endete… Eine Erzieherin Frl. Gränder (Schwarze Nonne genannt) hat uns täglich bei der geringsten Kleinigkeit eine runtergehauen bzw. Geschlagen. Und sperrte uns für Stunden ohne Essen und Trinken in den Heizungskeller… Es kam auch vor das wir mit Feuerharken und brennenden Zigaretten gezüchtigt würde… Die Narben an den Armen und Körperteilen sind heute noch sichtbar… Ich erinnere mich das Heim lag an einer kleinen Berganlage… Wir müssten 2x in der Woche in den Ort einkaufen (Das Heim war Selbstversorger) ca. 10 Brote3-4 Kannen Milch wenn es welche gab. Kartoffeln holten wir vom Bauern in Kiepen… Wir mussten den schweren Leiterwagen voll beladen den Berg zum Heim hochziehen. Bestraft wurden wir  wenn etwas dabei verloren ging oder Mich verschüttet wurde. Arbeiten mussten wir in die Heimeigen Küche und Gärtnerei… Außerdem hatten wir noch Hühner ein Schaf (Lotte )  wenn das Schaf geschoren wurde  mussten wir die verdreckte Wolle in großen Waschbottiche waschen trockner und zupfen bzw. reißen (eine Heiden Arbeit ) bevor sie weiter verarbeitet wurde. Meisten wurden Kratzende
Schafwolldecken gemacht… Um das das Heim überhaupt Wirtschaftlich existieren konnte mussten wir das ganze Haus selber reinigen… Waschräume Gruppen und Speiseräume auch hier gab es diesen Ämterplan.. Wurde dieser nicht eingehalten erhielten wir harte Strafen.. Es war auch üblich wenn Sonnabend geduscht wurde und Wäschetausch war, das Herr Seifert immer dabei war, in seiner Anwesentheit mussten die großen Mädchen ihre Monatsbinden wechseln eine peinlich Angelegenheit…. In den Schulferien mussten wir 8 Stunden  und länger in Raschufa und Verdossi damalige Schuh und Schokoladenfabrik in Radebeul arbeiten. Als Lohn erhielten wir Ränften mit Schmalz und Marmelade und einen Liter Milch kostenlos wohlgemerkt…

 

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Published by heimkindirmgard - in Mein Leben
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Über Diesen Blog

  • : Heimkind-Irmgard
  • Heimkind-Irmgard
  • : Dieser Blog beschreibt mein Leben in der frueheren 'DDR', bis heute.Dieses ist die Geschichte meines Lebens, zerruettet durch die verschiedenen politischen Gegebenheiten, der verschiedenen Systeme.Vergewaltigung, Pruegel, sexueller Missbrauch in den Heimen. Ich hoffe, dass viele Leute meine Geschichte lesen werden, um auch von der Vergangenheit zu lernen.
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Dieser Blog wurde erstellt am

28/02/2012

von

MeaCulpa, London, UK

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